standard-title Die Kreuzwegstationen in Mörsdorf

Die Kreuzwegstationen in Mörsdorf

In einer Vorstandssitzung der Jagdgenossenschaft Mörsdorf im Jahre 1995, unter Mitwirkung der Vorstandsmitglieder Bernhard Seibel, Peter Färber und Werner Platten, kam die Anregung, von den Einnahmen der Jagdpachtgelder einen Kreuzweg anzulegen. So wurde nach einem passenden Standort gesucht. Der Weg zum Forster Kuppen war der passende Ort dafür. Im gleichen Jahr wurden auf dem Friedhof die Grabstätten nach Ablauf der Liegefrist von 30 Jahren geräumt (die linke Seite vom Eingang her).

Die Grabsteine sollten zur Bauschuttdeponie nach Lieg gebracht werden. Da die meisten Grabsteine aus dem gut verarbeiteten und wertvollen Stein Diabas waren, baten wir den Bildhauer Rudolf Müller aus Lutzerath (geboren in Lahr) um Rat. Er machte den Vorschlag alle 36 Grabsteine aus dem Material Diabas nach Lutzerath zu bringen. Rudolf Müller hat hiervon die 14 wunderschönen Kreuzwegstationen gemeißelt. (Die Kreuzwegstationen waren das letzte Werk des Bildhauers Rudolf Müller, danach wurde er krank und ist gestorben.)

Die Schrifttafeln für die 14 Stationen wurden vom Steinmetzbetrieb Walter König in Kastellaun angefertigt. Die Fundamente und die Sockel für die Stationen wurden in Eigenleistung überwiegend von Peter Färber gemacht. Die Gesamtkosten für die Kreuzwegstationen betrugen ca. 19.000 DM. Durch die Verwendung der alten Diabas Grabsteine konnten ca. 30.000 DM eingespart werden. Im Jahre 1998 wurde der Kreuzweg feierlich durch Herrn Pater Behrla eingesegnet.

Die Mörsdorfer Kreuzwegstationen stehen am Weg zum Forster–Kuppen, am Wanderweg (N 8) – ein Rundweg von ca. 1,8 Km.

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