standard-title Die Marienkapelle in der Treiser Straße

Die Marienkapelle in der Treiser Straße

Die neue Kapelle an der Treiser Straße
Im Frühjahr 1907 wurde die alte Kapelle an der Treiser Straße niedergelegt, weil sie baufällig war und eine neue errichtet, aber etwas nördlicher von der alten. Die Maurerarbeiten wurden ausgeführt von Maurermeister Franz Wechsler, die Zimmerarbeiten von Zimmermeister Josef May, die Dachdeckerarbeiten von Jakob Rössel. Die Kosten der Kapelle zahlte die Gemeindekasse.“, so wird die Marienkapelle in der Schulchronik auf Seite 16 beschrieben.

Die Muttergotteskapelle in der Treiser Straße 19, 56290 Mörsdorf Flur 10 Nr. 10, ist ein Bruchsteinbau mit Backsteingliederung. Die alte Kapelle stand im Kreuzungsbereich Treiser Straße / Windorferstraße. An die Zeit nach dem 30jährigen Krieg (1618-1648) erinnert das Basaltkreuz mit der Inschrift 1652 links neben der Eingangstür der Kapelle. Die Pest forderte damals auch in Mörsdorf sehr viele Opfer.

Bei der Flurbereinigung im Jahr 1937 ging die Kapelle, die Eigentum der Kirchengemeinde Mörsdorf war, in das Eigentum der Ortsgemeinde Mörsdorf über. Unter Pastor Dr. Eduard Arenz (1940-1955 Pfarrer in Mörsdorf) wurde das Schönstattbild in der Kapelle aufgehängt.

Auf Initiative einiger Mörsdorfer Frauen (Strickgruppe) wurde die Kapelle im Juli 2011 renoviert und bekam einen neuen Innenanstrich. Außerdem wurde das Dach repariert sowie im August und September 2013 der Außenanstrich erneuert.

In den letzten Jahren trafen sich die Mörsdorfer im Oktober zur Marienverehrung mit anschließender Lichterprozession zur Kirche.

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