standard-title Pfarrkirche St. Castor zu Mörsdorf

Pfarrkirche St. Castor zu Mörsdorf

Kleine Chronik der Pfarrkirche St. Castor zu Mörsdorf

Die heutige Pfarrkirche St. Castor zu Mörsdorf wurde im Jahre 1768 fertiggestellt, nachdem am 06.April 1767 der Grundstein gelegt worden war. Baumeister der Kirche war Paul Stähling aus Straßburg, der bereits beim Bau der Pfarrkirche Senheim und Mittelstrimmig Regie führte. Ein Neubau war damals erforderlich, weil die alte Kirche über 400 Jahre und baufällig gewesen war. Die Kirche wurde in barocken Stil errichtet.

Große Teile der damaligen Ausstattung sind bis heute erhalten. Im Glockenturm hängen drei Glocken. Die älteste und kleinste der drei Glocken stammt aus dem Jahre 1459. Die große Glocke stammt aus dem Jahre 1523 trägt die Inschrift: „Maria heißen ich, ich Godes Ere luden ich, alles Boes Weder ferdriven ich, Peter von Echternach gos mich 1523.“ Die jüngste Glocke stammt auf dem Jahr 1955 und ist dem heiligen Josef geweiht. Mit dieser Glocke wurde auch das elektrische Läutewerk installiert.

Die Kirche wurde im 2. Weltkrieg bei einem Bombenanschlag am 3. März schwer beschädigt, eine angrenzende Kapelle völlig zerstört. Eine Instandsetzung der Kirche wurde bereits zwei Tage später vom Kirchenvorstand beschlossen und die Schäden noch und nach behoben. Nach einer umfassenden Innenrenovierung ab Ende 1977 erfolgt eine Außenrenovierung ab Mitte der 80er Jahre. 2006 konnte Dank großzügiger Spenden und Unterstützung der Ortsvereine die Orgel generalüberholt und dabei letzte Kriegsschäden beseitigt werden. Damals wie heute prägt die Pfarrkirche das Ortsbild und das Ortsgeschehen der Gemeinde Mörsdorf, die im Jahre 2003 ihr 900-jähriges Jubiläum feiern konnte.

 

Berichte über die Pfarrkirche, die Glocken und die Orgel sind auf der Seite der Pfarreiengemeinschaft unter www.pg-treis-karden.de zu lesen.

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